Domkapitel Aachen
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We like to move it - Bildergalerien

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Heiligtumsfahrt Aachen 2014
Plakat Nacht der Jugend 2014
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Konzert mit Tim McMillan
in Kooperation mit Burg Wilhelmstein

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We like to move it

DA WIRD DER ROTE TEPPICH AUSGEROLLT

Legendäre Nacht der Jugend: 1200 Mädchen und Jungen aus dem Bistum Aachen „like to move it"
Amseln sind Frühaufsteher. Um 3.56 Uhr flötet die erste Schwarzdrossel über den Fischmarkt in Aachen. Zur selben Zeit streifen kleine Gruppen durchnässter Jugendlicher durch die Innenstadt. Spätheimkehrer? Eher nicht!

Es ist die Nacht der Jugend, ein Höhepunkt im Rahmen der Aachener Heiligtumsfahrt. Etwa 1200 Jugendliche aus dem Bistum haben sich unter dem Motto „We like to move it" auf den Weg gemacht. Die Stimmung heizt zum Beginn das Konzert auf dem Katschhof mit dem australischen Sänger und Gitarristen Tim McMillan an.
Und sie passen doch alle in den Dom hinein
Fröhlich schwatzend macht sich die Schar der 14- bis 20-Jährigen von da aus auf den Weg zum Jakobushaus, wo es es eine kleine Stärkung gibt. Rockige Musik stimmt in der benachbarten Kirche St. Jakob auf die Nacht ein. Dann formiert sich der Lichterzug. „Das ist ja wie an St. Martin", meint die 16-jährige Lena aus Kempen und postet auf Facebook: „Wir sehen voll süß aus, weil wir alle Kerzen haben und jetzt zum Dom gehen." Bei der Statio am Elisenbrunnen gibt es einen Impuls zum Thema „Du brauchst nicht allein zu gehen". Singend ziehen die jungen Menschen weiter. Kurz nach Mitternacht strömen die Menschenmassen in den Dom. Auf die besorgte Frage: „Wie sollen die denn alle in den Dom passen?", folgt jetzt die Antwort: Für die Jugend des Bistums Aachen ist ein roter Teppich ausgerollt worden. Ungezwungen nehmen die jungen Leute auf dem Boden unter dem Barbarossaleuchter Platz.
Eine Lichtinstallation gibt dem Oktogon einen Hauch von Taizé-Atmosphäre. Als Moderatorin Gesa Zollinger darauf hinweist, dass auch Bischof Heinrich Mussinghoff anwesend ist, brandet anerkennender Applaus auf. Mitglieder der Jugendkirche St. Stephan aus Krefeld haben eine kleine Darbietung vorbereitet. Ihre Frage: „Wer fühlt sich heilig?" ruft allgemeine Heiterkeit hervor, während bei der Abfrage nach der Herkunftsregion jede Gruppe die andere durch lauteres Gejohle zu übertrumpfen sucht. Kurz darauf lauschen alle andächtig Weihbischof Johannes Bündgens: „Wichtig ist nicht die Frage an die Heiligtümer, ob sie echt sind. Sondern wichtig ist die Frage der Heiligtümer an euch: Bist du echt? Bist du ein echter Christ?"
Eine Fülle von Angeboten lädt zum Mittun ein
Dann geht es in die Workshops. Knapp 40 Angebote laden zum Mitmachen, Anschauen oder Ausruhen ein. Begehrt sind die Führungen aufs Dach und durch die Schatzkammer des Doms. Viele Freiluft-Aktionen fallen im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser, es schüttet zwischenzeitlich wie aus Eimern. Völlig ausgebucht ist der Kurs von Pascal D. Salimou im Haus der Evangelischen Kirche. Der gebürtige Senegalese führt in die Kunst des afrikanischen Trommelns ein. Die dumpfen Klänge sind weithin zu hören.
Punkt fünf Uhr versammeln sich alle zur Frühmesse im Dom. Einige Gesichter sind deutlich gezeichnet von den Anstrengungen der Nacht. Doch der Eifeler Jugendseelsorger Hardy Hawinkels schafft es in seiner unkonventionellen Art, noch einmal die letzten Lebensgeister zu mobilisieren. Abschließend gibt es im Jakobushaus Kaffee zur Wiederbelebung, ehe die Jugendlichen sich in alle Himmelsrichtungen zerstreuen.
 

 
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